Süßwasserperlen
Wir beschränken uns hier auf die Beschreibung von chinesischen Süßwasserzuchtperlen, die heute einen bedeutenden Anteil der Perlenproduktion auf der Welt ausmachen. Es handelt sich um kernlose Perlen in den unterschiedlichsten Formen und Farben. Unregelmäßige Formen sind Produkte der Natur und benötigen keine menschliche Einflussnahme. Verbreitet waren in den achtziger Jahren die reiskornartigen Süßwasserperlen. Die Kultivierung von perfekt runden Perlen dagegen ist jüngeren Datums. Sie ist ein bisher gut gehütetes Geheimnis der Chinesen. Perlhändler vermuten beispielsweise, dass dies gelingt, indem etappenweise eine Entnahme, Korrektur durch Schleifen und Wiedereinpflanzung von wachsenden Perlen geschieht, bis das gewünschte Produkt erzielt wurde.
Chinesische Zuchtperlen gibt es in großer Auswahl in den Größen von 3 bis 8 mm und in den natürlich vorkommenden Farben weiß, silber, rosa und apricot. Alle anderen, darüber hinaus angebotenen Farbtöne entstehen durch künstliche Färbung. Da die Perlen keinen großen fremden (und matten) Kern enthalten, haben Sie meist ein hervorragendes Lüster. Überfarben sind allerdings selten. Gute Verfügbarkeit und erschwingliche Preise machen Süßwasserzuchtperlen zu einem gern verwendeten Besatz für Schmuck.