Schliffformen

Schliffformen

Die meisten Edelsteine sind in ihrer Rohform unauffällig. Schliffe machen Kristalle erst zu einem Juwel. Es gibt die unterschiedlichsten Schliffformen und Schliffarten, deren bekannteste sich schon seit langem bewährt haben. Die Schliffform ist dabei die geometrische Grundform, die Schliffart sagt etwas über die Anzahl und Lage der Facetten aus. Darüber hinaus wird auch heute weiter an neuen Schliffdesigns gearbeitet, die entweder den Steinen noch mehr Strahlkraft geben sollen, oder die aus dem Edelstein mittels Fantasieschliff ein kleines Kunstobjekt machen. Bei Schmuck wie auch Designerschmuck sind die klassischen Schliffe, nämlich Glattschliffe und Facettenschliffe nach wie vor von entscheidender Bedeutung.

Glattschliffe gibt es als Kugel, gewölbt als Cabochon oder in der Form eines aus wenigen großen Ebenen bestehenden Tafelschliffs.

Facettenschliffe bestehen aus vielen kleinen und großen zueinander versetzt angeordneten Flächen. Sie nutzen die optischen Eigentschaften der Kristalle im Idealfall bestmöglich aus, indem die Facetten Farbe, Transparenz und Reflexion optimal zur Geltung bringen.

Eine Auswahl gängiger Schliffformen (vergleiche nebenstehende Darstellung):

  • Navette
  • Tonnenform, Cushion
  • Carré als Princess-Cut
  • rund, bei Diamanten Brillantschliff
  • Tropfenform
  • Oktagon in Treppenschliff
  • Oktagon in Smaragdschliff
  • Herzform
  • Oktagon in Treppenschliff
  • Oval
  • Trilliant, nicht im Bild, bedeutet Dreieckform