Opal

Opal

Opale gibt es als schillernde Edelopale, als rote oder gelbe Feueropale sowie in verschiedenen, meist unscheinbaren Varietäten als Gemeiner Opal. Für Schmuck werden Edelopale und Feueropale verwendet. Opale bestehen aus Siliciumdioxid, in welches Wasser eingelagert ist. Sie sind wegen ihrer sehr geringen Härte (Mohshärte 5,5 bis 6,5) gegen Stoß und darüber hinaus gegen Reinigungsmittel und Chemie jeder Art empfindlich.

Für Edelopale ist deren Schillern in allen Regenbogenfarben charakteristisch. Je nach Blickwinkel ändert sich der Effekt. Dieser ist auf mikroskopisch kleine Einlagerungen von Kieselgel zurückzuführen, die für Reflexionen sorgen. Verliert der Edelopal seinen Wasseranteil, der zwischen 3 und 30 % liegen kann, so geht auch das Opalisieren zurück. Edelopale kommen überwiegend aus Australien. Zum Schutz werden Edelopale häufig auf Onyx als Trägerstein aufgeklebt, manchmal sogar mit Bergkristall abgedeckt. Diese Dubletten oder Tripletten müssen allerdings vom Juwelier als solches gekennzeichnet werden.

Die Feueropale aus Mexiko sehen ganz anders aus. Man erkennt sie üblicherweise an der feuerroten Farbe (es gibt aber auch honiggelbe) und einer Halb-Transparenz, die eher als milchig bezeichnet werden sollte. Auch Feueropale müssen sehr sorgfältig behandelt werden, sind nur für Schmuck an Hals und Ohr geeignet und erfordern äußerst vorsichtige Hände beim Fassen.