Kinetischer Schmuck
Der Schmuckdesigner Michael Berger sagt, kinetischer Schmuck »erweitere die Schmuckgestaltung um die vierte Dimension: Die Bewegung. Einzelne Elemente rotieren, kontern oder schwingen, angeregt durch die Bewegungsenergie des Körpers.« Sich bewegende Ringköpfe, wie schwebend über der Hand, bilden die Faszination von kinetischem Schmuck. Der »Erfinder« ist der Goldschmiedemeister und ehemalige Dozent der Hochschule für Gestaltung in Düsseldorf, Prof. Friedrich Becker (†1997).
Die einzelnen Elemente eines Schmuckstücks werden mittels winziger Kugellager beweglich verbunden. Diese nur durch Präzisionsmaschinen herstellbaren Mechaniken sind extrem leichtgängig, geräuschfrei und wartungsarm. Die Mikrokugellager sind wasser- und schmutzempfindlich und können durch Gewalteinwirkung beschädigt werden.