Petra Dömling
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Petra Dömling |
Portrait
Ein transparenter Schleier liegt über dem Schmuck von Petra Dömling. Er verleiht ihm Leichtigkeit. Die Präsenz erhält er durch fein modellierte Oberflächen, schimmerndes Perlmutt und kleine, effektvoll eingesetzte Diamanten. Lassen Sie sich verzaubern von so viel Poesie und Eleganz.
Die Designerin verwendet Silber und Gold von hauchdünner Qualität. Das Besondere ist, dass sie die feinen Lagen so lange schichtet, rollt, wickelt, bis sie auch für einen beanspruchten Ring oder Armreif die richtige Stärke besitzen. Der unregelmäßige optische Effekt, der dabei entsteht, ist gewollt und erinnert an Schichten von Pergament. Man meint, es knistern zu hören. Zart und stark, leicht und stabil sind so keine Gegensätze mehr. Pudrige Farbtöne charakterisieren darüber hinaus die Arbeiten von Petra Dömling. Neben Perlen mit einem zarten Schimmer von Pastell und Diamanten in Naturfarben wird Roségold eingesetzt. Am auffälligsten aber ist die samtige weiße Silberoberfläche, die durch die alte Goldschmiedetechnik des Weißsiedens entsteht.
So poetisch wie das Material und seine Verarbeitung ist auch die Gestaltung der Schmuckstücke. Mit Raffinement schafft des die in Paris lebende Gestalterin, natürliche Formen voller Sinnlichkeit zu kreieren. Blüten und Schleifen finden sich zahlreich. Nichts ist absolute Geometrie, sondern gerade die Unvollkommenheit der Form macht die Schmuckstücke vollkommen. »Schmuck ist Ausdruck und Spiegelbild meiner Umgebung, meiner Eindrücke und Gedanken,« sagt sie über ihn. Ihre Handschrift verleiht im Präsenz, Eleganz und Leichtigkeit und gewährt der Trägerin Zugang in eine intime Welt.
Lebenslauf
Geboren 1973 in Würzburg
1991 - 1994 Lehre als Goldschmiedin in Würzburg Fa. Süssenguth
1994 - 1995 Gesellenzeit als Goldschmiedin in Würzburg
1995 - 1999 Studium für Schmuck- und Gerät-Design bei Prof. Johanna Dahm und Prof. Jens-Rüdiger Lorenzen an der Fachhochschule Pforzheim
1997 - 1998 Praktikum bei Esther Brinkmann in Genf
Projektarbeit an der école supérieur d’arts appliqués (ESSA), Genf, unter Leitung von Ester Brinkmann, Hans Stoffer und Felix Flury
seit Juli 1999 freischaffende Tätigkeit als Diplom-Designerin (FH)/Schmuckgestalterin
1999 - 2000 freiberufliche Tätigkeit als Schmuckdesignerin für die Firma EGANA, Pfungstadt, Zusammenarbeit mit Designer W. Häfele
2000 - 2001 einjähriges DAAD-Graduiertenstipendium für Frankreich
seit 2001 Lehrtätigkeit und Seminarleitungen an Schulen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz
Ausstellungen und Messebeteiligungen (Auswahl)
2003 Galerie caractère, Neuchâtel (Schweiz)
2003 Galerie Barbara Schulte-Hengesbach, Düsseldorf
2003 Galerie SCHMUCKRAUM, Hannover
2003 Galerie Annick Zufferey, Carouge (Schweiz)
2006 Galerie m. sucre , Hiroshima (Japan)
2008 Galerie La tribu des Oiseaux, Lyon (Frankreich)
2008 und 2010 Galerie Barbara Schulte-Hengesbach, Düsseldorf
1999 - 2002 Tendence, Frankfurt
2001 Bijorhca, Paris
2004 Vicenza ORO, Vicenza
2005 - 2006 Athmospère, Paris
seit 2002 Inhorgenta, München
seit 2003 Première Classe, Paris
Auszeichnungen
1994 1. Preis »Schmieden und Gestalten« im Leistungswettbewerb der Handwerksjugend Bayern
1. Kammersiegerin beim praktischen Leistungswettbewerb der Handwerkskammer Unterfranken
2. Landessiegerin beim praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend Bayern
2000 DAAD-Graduiertenstipendium, Auslandsaufenthalt in Paris, Frankreich
2003 MILÉSIME, Auszeichnung als »jeune créateure« auf der Messe »Première Classe«
2004 Auszeichnung der Stadt Schwäbisch Gmünd als Stadtgoldschmiedin
